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01.05.2003
Gelegentlich muss man auch mal an Geräten vorbei laufen, ohne dass diese übersprungen werden sollen. Hier ein gutes Trainingsbeispiel.

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Gelegentlich sieht der Hund Geräte die nicht an der Reihe sind. Während bei Anfängerhund die Vorgabe eher sein sollte "Springe sicher alles was dir vor die Nase kommt", kann der Trainingsschwerpunkt mit fortgeschrittenen Teams auch ruhig mal heissen "Wenn Nein, dann nein". Eine weiter Übung die hier gleich mit abgefrühstückt wird, ist das schräge Überwinden von Sprüngen. Viele Hunde haben hier Probleme, weil sie entweder die Höhe nicht richtig einschätzen können (das ist Übungssache) oder nicht weit genug springen (ein schräger Sprung ist natürlich für den Hund länger in der Flugphase).

Übung 1: 2-4-5-6-8-12
In dieser ersten Runde ist die Aussenbahn noch recht kurz. Der Hund macht im Grunde nur eine 180° Kehre von 5 zu 6. Trotzdem solltet ihr diese Übung mehrmals ausprobieren und den Weg so gut als möglich abkürzen. Der Hund soll ganz eng an den Hürden bleiben und die 6 schräg springen. Vielleicht stellt ihr jemand parallel auf, der markiert wie weit ihr von den Hürden weg gekommen seid.

Übung 2: 2-4-5-6-3-12-2-4
Zunächst die Wiederholung der Vorübung (jetzt aber den Hund noch enger rumziehen) und dann die Aussenbahn 3-12-2. Hier hilft auf dem Dreiviertelkreis der Tunnel den Weg finden. Versucht ein Gefühl dafür zu entwickeln wie sich der Hund auf der Aussenbahn bewegt und wo ihr passend stehen könnt. Denn in der nächsten Übung machen wir den Dreiviertelkreis ohne Tunnel:

Übung 3: 2-4-9-7-11-10-8-12
Von 4 zu 9 ist der Dreiviertelkreis. Versucht eine ideale Linie zu finden. Ideal bedeutet: so eng, dass ihr keine Zeit verliert und so weit, dass der Hund den Sprung 9 noch vernünftig überwinden kann. Das ist sicherlich nicht einfach, lohnt aber. Denn bei schrägem Springen ist es immer die Frage "Wie führe ich den Hund an das Gerät heran" und nicht "Warum hat der Richter das so gemein gestellt" (aber das ich das sagen muss, ist job-bedingt ;))

Übung 4: 2-4-5-6-3-5-6-8 Und in der Abschlussübung geht es einmal ganz aussen herum. Der Weg von 3 zu 5 ist wirklich sehr weit und trotzdem solltet ihr probieren, den Hund knapp an der 10 vorbei zu lenken. Wer häufiger Übungen dieser Art veranstaltet, hat einen Hund der eben nicht alles hüpft was zufällig gerade in der Gegend herum steht.

Abschlusspass: 2-7-11-10-3-12-2-3-5-6-4-9-8
Vielleicht stoppt ihr bei diesem Parcours einmal die Zeit. Und nachdem ihr alle Übungen durchgeführt habt, stoppt ihr nochmal. Schneller geworden? Nicht mehr die vorbeifliegenden Geräte genommen? Prima! Dann hat sich das Training gelohnt. Falls nicht - noch enger rumziehen, noch genauer führen. Es lohnt sich :)

In diesem Sinne

Viel Spaß beim Agility

Kirsten


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Kommentare (1)
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1. 22-06-2009 21:18
die übung hat uns sehr gut gefallen, um sie laufen zu können haben wir nur alle ein navigationsgerät benötigt:)
Geschrieben von: gudrun wölke

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